
Dieses Spiel hatte sich Grasdorf-Coach Patrick Werner wohl anders vorgestellt:
Seine Schützlinge vom Fußball-Bezirksligisten Germania Grasdorf unterlagen im Derby der Eintracht aus Hiddestorf mit 1:3. Bereits das Hinspiel war mit 0:1 verloren gegangen. Gemessen an den Ansprüchen des ehemaligen Landesligisten gleicht dieses Resultat einem schweren Rückschlag. Die Heimpleite war bereits die vierte Niederlage in Folge, die Aufstiegsträume können endgültig ad acta gelegt werden.
Dabei hatte es lange Zeit nach einem Ende der punktlosen Krise ausgesehen. Grasdorf-Stürmer Leutrim Ferizi hatte sein Team nach einem Eckball in Führung gebracht (26. ). Danach konnte die Werner-Elf lange Zeit das Spielgeschehen kontrollieren und nennenswerte Chancen herausarbeiten, die jedoch doch durch Angreifer Daniel Schmidt ungenutzt blieben. Jene Unkonzentriertheit im Abschluss und Nachlässigkeiten im Defensivverhalten führten zum Ausgleichstreffer der Hiddestorfer durch den ehemaligen Grasdorfer Jugendspieler Niklas Römgens (79.).
Der Ausgleichstreffer entpuppte sich anschließend als Startpunkt eines völlig neuen Spielgeschehens: Die Eintracht wurde fortan mutiger und die Grasdorfer verweilten lediglich in Lethargie. Logische Konsequenz war der nur eine Minute später folgende Führungstreffer durch Ex-96-Profi Markus Weck, der nach einer Standardsituation völlig frei zum Kopfball gekommen war.
Die Germanen zeigten sich von diesem Doppelschlag geschockt und fanden nicht zurück in die Spur. Weck setzte mit seinem sehenswerten Lupfer über den Grasdorfer Keeper in der Nachspielzeit den Schlusspunkt einer Partie, die für Grasdorf ein endgültiges Abrutschen ins Tabellenmittelmaß zur Folge hat.







