Meisterfrage ist vertagt

von Michael Behrens | | Fußball

Die 1.Herren hat sich in der Bezirksoberliga der Herren mit dem 8:8 im Spitzenspiel gegen den TuS Seelze die besten Voraussetzungen geschaffen, die Saison als Meister und Aufsteiger in die Landesliga zu verlassen.
Mit dem Unentschieden vor der Rekordkulisse von mehr als 100 Fans verteidigte der SV die Tabellenspitze mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Spiel bei Punktgleichheit mit dem Zweiten aus Seelze. „Die Partien und die Kulisse waren eines Spitzenspieles würdig“, freute sich Kapitän Kai Friedrich. Das 8:8 sei unter dem Strich absolut in Ordnung gewesen. „Wir hatten in Udo Zlobinski unseren besten Spieler. Er war es, der durch seinen Erfolg im unteren Paarkreuz gegen den bis dahin noch ungeschlagenen Sebastian Reh für das Remis sorgte, zudem gewann Udo auch sein erstes Einzel“, kommentierte Friedrich.

Im Vorfeld hatte Friedrich noch bei den Seelzern im unteren Paarkreuz ein Übergewicht von 3:1 befürchtet. Doch genau anders herum lief es ab: 3:1 für Grasdorf. Dafür war das vermeintliche Übergewicht für Grasdorf im mittleren Paarkreuz durch ein 2:2 nicht vorhanden. „Schade, dass wir in den vier Doppeln nur einmal punkten konnten“, sagte Friedrich. Dadurch lief der SV in der Anfangsphase einem 1:3 hinterher und musste am Ende eine 8:6-Führung noch aus den Händen geben. Der TuS Seelze hatte seinen überragenden Spieler in Nils Dahle, der beide Einzel, sowohl gegen Friedrich als auch gegen Marvin Künzel, gewann. „Nils hat sehr klug gespielt und verdient beide Einzel gewonnen“, lobte Friedrich den Gegenspieler. Unter dem Strich hatte der TuS Seelze ein kleines Übergewicht von 33:31 Sätzen bei 608:583 Bällen. Doch das hat auf die Tabelle keinerlei Auswirkungen.

Beide Klubs haben nun noch jeweils eine Partie zu bestreiten. Dabei hat Grasdorf am 17. April beim Fünften TuS Bothfeld die vermeintlich leichtere Aufgabe vor sich. Seelze muss bereits am nächsten Sonntag (15 Uhr) beim Dritten TSG Ahlten antreten. Fest steht allerdings, dass Seelze und Germania den Titel und den Relegationsplatz unter sich ausmachen – Ahlten kann nicht mehr heranrücken.   

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