Die C-Junioren von Germania Grasdorf haben das Finale im Bezirkspokal erreicht. Sie besiegten Preußen Hameln 07 mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Gegner im Endspiel ist der SC Langenhagen.
Beide Mannschaften begannen hektisch und nervös, so dass kaum Spielfluss zu Stande kam. Erst in der 17. Minute hatte die Germania ihre erste Torchance zu verzeichnen, die auch von Tim Niemeyer mit einem sehenswerten Treffer aus 25 Metern verwandelt wurde. In der Folge blieben die Grasdorfer am Drücker und erspielten sich weitere Torchancen ( 22., 25., 28.), die jedoch ungenutzt blieben.
Nach der Pause erhöhten die Gäste das Tempo und wurden belohnt: Wahid Tabnak glich aus (41.). Anschließend verflachte die Partie, das Elfmeterschießen musste entscheiden. Dort überraschte Grasdorfs Trainer André Schrader mit einem spektakulären Manöver: Er beförderte Verteidiger Shawn-Lee Asche zum Torwart – und das zahlte sich aus. Wie schon im Viertelfinale sollte er auch im Halbfinale der entscheidende Akteur sein.
Gleich den ersten Elfer, den Benedikt Dreier für die Preußen-Mannschaft von Trainer Hassan Hamadi trat, wehrte Asche ab. Für den Bezirksoberligisten, der 2006 den Cup gewann, setzten Egcon Musliji, Luca Bleil, Mesut Selvi und Mesut Kaya den Ball zwar in die Maschen, doch auch alle Germanen waren zielsicher. Nachdem Mustafa Sasmaz, Matthias Rolf, Markus Scholz und Björn Masur getroffen hatten, schritt Asche selbst zur Tat: Er verwandelte den fünften Germanen-Elfmeter eiskalt und sorgte dafür, dass in Grasdorf gejubelt werden konnte.
„Das Remis nach 70 Minuten war gerecht, aber im Elfmeterschießen hatten wir Pech“, sagte der Preußen-Coach. Sein Pendant André Schrader kann jetzt sogar das Double anvisieren. „Der Pokalsieg gibt uns neue Motivation für die Meisterschaft“, betont der Germanen-Coach.
Julian Theilen
Grasdorfer Torwart überzeugt als Elfmetertöter
von Michael Behrens
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| Tischtennis, 1.Herren








