Sitzen Sie auch an ihrem Schreibtisch, haben den Kopf auf dem linken Arm aufgestützt und schauen nach draußen. Was für ein trostloser Anblick…Regen, Regen, Regen.
Mit der rechten Hand spielen sie lustlos mit der Computermaus und klicken sich gelangweilt durch das WorldWideWeb. Aber wo sie auch vorbeischauen: Bückeburg…Ausfall - Langenhagen…Ausfall - Hannover 96…Ausfall. Geben sie ruhig mal bei Google die Suche “Samstag Spielausfall” ein. Sie bekommen 46400 Treffer. Ich wußte gar nicht, dass es in Deutschland so viele Vereine gibt, aber wie auch immer. Die einzigen Lichtblicke auf der verregneten Fußball-Wetterkarte waren an diesem Wochenende dann auch die Sportstätten des HSC Hannover und der Preußen aus Hameln mit ihren Kunstrasenplätzen.
Die Germanen starteten gut in die Partie gegen den HSC Hannover und machten in den ersten Minuten richtig Druck. Aber Tim L. und Patrick mit einem Schuß aus 12 Metern versäumten eine frühe Führung. Danach passte man sich den allgemeinen Bedingungen an: Viele Ausfälle auf dem Platz. Zahlreiche Ballverluste bereits im Spielaufbau waren typisch für eine zerfahrene erste Hälfte.
Im 2. Spielabschnitt besannen sich die Germanen dann mehr auf ihre durchaus vorhandenen spielerischen Qualitäten. In der 47 Minute war es schließlich Alexander Böttcher, der sich endlich mal ein Herz fasste und zu einem Dribbling von der Mittellinie ansetzte. Über seine linke Seite drang er in den Strafraum ein und schoss aus spitzem Winkel ins Tor. Nur 4 Minuten später war es Björn, der nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen frei vor dem Torwart auftauchte und mühelos zum 2:0 traf. Danach erspielten sich die Jungs noch weitere, hochkarätige Möglichkeiten, vor dem Tor fehlte aber die letzte Konsequenz. Weitere Treffer wären dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden, weil der HSC Hannover insgesamt sehr couragiert aufgetreten ist.
HSC Hannover - Germania 0:2
von Michael Behrens
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| Jugend-Fußball, 2.D-Jugend







